Satzung

(Fassung vom 03.10.2010 vorbehaltlich der Eintragung im Vereinsregister)

 

§ 1 Name, Sitz und Geschäftsjahr

§ 2 Zweck, Gemeinnützigkeit

§ 3 Verbandsmitgliedschaft

§ 4 Mitgliedschaft

§ 5 Beendigung der Mitgliedschaft

§ 6 Maßregelungen

§ 7 Ordnungsgewalt des Vereins und Rechtsmittel

§ 8 Mitgliedsbeiträge

§ 9 Stimmrecht, Wählbarkeit und Wahlen

§ 10 Vereinsorgane

§ 11 Ordentliche und außerordentliche Mitgliederversammlung

§ 12 Mitarbeiterkreis

§ 13 Vorstand

§ 14 Vergütung der Vorstandsmitglieder, Aufwendungsersatz, bezahlte Mitarbeit

§ 15 Protokollierung der Beschlüsse

§ 16 Kassenprüfung

§ 17 Auflösung des Vereins

§ 18 Annahme und Inkraftsetzung

§ 1 Name, Sitz und Geschäftsjahr

Der 1950 in Delbrück gegründete Verein führt den Namen Delbrücker Sport-Club e.V. (DSC).

Der Verein hat seinen Sitz in Delbrück und ist im Vereinsregister beim Amtsgericht Paderborn eingetragen.

Das Geschäftsjahr des Vereins beginnt am 01.07. eines jeden Kalenderjahres und endet am 30.06. des Folgejahres.

§ 2 Zweck, Gemeinnützigkeit

(1) Zweck des Vereins ist die Förderung des Sports und der damit verbundenen körperlichen Ertüchtigung. Besonders den jugendlichen Mitgliedern soll Gelegenheit gegeben werden, sich intensiv im Fußballsport körperlich zu betätigen, Wettkampf-Erfahrungen zu sammeln und Kontakte im sozialen Bereich zu knüpfen.

(2) Der Vereinszweck wird erreicht durch:

   1. Das Abhalten von regelmäßigen Trainingseinheiten.

   2. Die Teilnahme an sportspezifischen und übergreifenden Sport- und Vereinsveranstaltungen.

   3. Die Durchführung von allgemeinen Vereins- und Jugendveranstaltungen.

   4. Die Beteiligung an Turnieren, Vorführungen und sportlichen Wettkämpfen.

(3) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der Abgabenordnung zweiter Teil, dritter Abschnitt, §§ 51 ff. Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt

nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Die Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten in ihrer Eigenschaft

als Mitglieder keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. Satzungsänderungen welche die vorbezeichneten gemeinnützigen Zwecke betreffen, bedürfen der Zustimmung des zuständigen Finanzamtes.

§ 3 Verbandsmitgliedschaft

Der Verein ist Mitglied des Fußball- und Leichtathletik-Verbandes Westfalen e.V. (FLVW) mit dem Sitz in Kamen. Die Mitgliedschaft im Verein begründet zugleich die Mitgliedschaft im Landesverband (WFLV). Die Vorschriften des Landesverbandes und der Verbände, denen der Landesverband angehört, sind für den Verein sowie seine Einzelmitglieder verbindlich und werden hiermit anerkannt. Insbesondere handelt es sich dabei um die Satzung des WFLV, das WFLV-Statut für die NRW-Liga, alle übrigen Ordnungen und Durchführungsbestimmungen des WFLV, des FLVW und des DFB sowie alle Entscheidungen und Beschlüsse der Organe dieser Verbände.

§ 4 Mitgliedschaft

(1) Vereinsmitglied kann jede natürliche Person werden. Der Antrag zur Aufnahme in den Verein ist auf einem dafür vorgesehenen Vordruck schriftlich beim Vorstand einzureichen. Bei Geschäftsunfähigen oder beschränkt Geschäftsfähigen ist der Antrag auf Mitgliedschaft von dem/den gesetzlichen Vertreter(n) zu stellen.

(2) Über die Aufnahme entscheidet der Gesamtvorstand durch Beschluss. Er ist nicht verpflichtet, etwaige Ablehnungsgründe bekannt zu geben. Ein Aufnahmeanspruch besteht nicht.

(3) Der Verein besteht aus aktiven und passiven Mitgliedern. Aktive Mitglieder beteiligen sich am sportlichen Trainings- und Wettkampfbetrieb, ohne Rücksicht auf das Lebensalter. Passive Mitglieder nehmen am Vereinsleben teil und fördern den Verein.

(4) Auf Vorschlag des Vorstandes kann die Mitgliederversammlung Personen, die sich um den Verein in besonderer Weise verdient gemacht haben, zu Ehrenmitgliedern ernennen.

(5) Auf Antrag kann ein Mitglied das Ruhen seiner Mitgliedschaft schriftlich beim Vorstand beantragen. Dies kann insbesondere erfolgen bei längeren Abwesenheiten (z.B. beruflicher Art, Ableistung des Wehrdienstes, &) oder aufgrund besonderer persönlicher oder familiärer Gründe. Während des Ruhens der Mitgliedschaft sind die Mitgliedschaftsrechte und  pflichten des Mitglieds ausgesetzt.

§ 5 Beendigung der Mitgliedschaft

(1) Die Mitgliedschaft endet mit dem Tod des Mitglieds, durch freiwilligen Austritt oder Ausschluss aus dem Verein. Der freiwillige Austritt aus dem Verein kann jederzeit erfolgen. Der Austritt ist schriftlich dem Vorstand gegenüber zu erklären. Die Übermittlung der Austrittserklärung ist auch per Fax oder E-Mail möglich. Das Eingangsdatum der schriftlichen Austrittserklärung entspricht dem Austrittsdatum.

(2) Nimmt das Mitglied an einem organisierten Spielbetrieb teil, muss der Austritt (die Abmeldung) per Einschreiben erklärt werden.

(3) Durch Beschluss des Gesamtvorstandes kann ein Mitglied aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn ein wichtiger Grund vorliegt. Der Beschluss muss mit 2/3-Mehrheit erfolgen. Ausschließungsgründe sind insbesondere:

   1. Grobe Verstöße gegen Satzung und Interessen des Vereins sowie gegen Beschlüsse und Anordnungen der Vereinsorgane.

   2. Schwere Schädigung des Ansehens des Vereins.

   3. Unehrenhaftes Verhalten innerhalb und außerhalb des Vereins.

   4. Nichtzahlung des Beitrages nach einmaliger Mahnung.

Vor der Beschlussfassung ist dem betroffenen Mitglied Gelegenheit zur Äußerung zu geben. Der Ausschluss ist dem betroffenen Mitglied durch eingeschriebenen Brief mitzuteilen und wird sofort wirksam. Gegen den Beschluss des Vorstandes steht dem Mitglied innerhalb von 2 Wochen nach Zustellung das Recht der Berufung bei der nächsten ordentlichen Mitgliederversammlung zu. Bis dahin ruht die Mitgliedschaft. Bestätigt die Mitgliederversammlung den Ausschluss des Mitglieds, steht diesem der ordentliche Rechtsweg offen.

(4) Bei Beendigung der Mitgliedschaft, gleich aus welchem Grund, erlöschen alle Ansprüche aus dem Mitgliedschaftsverhältnis. Ausscheidende Mitglieder haben gegen den Verein keinen Anspruch am Vereinsvermögen. Noch ausstehende Verpflichtungen aus dem Mitgliedschaftsverhältnis, insbesondere noch ausstehende Beitragspflichten, bleiben hiervon unberührt.

§ 6 Maßregelungen

(1) Mitglieder, die gegen die Satzung, gegen Anordnungen des Gesamtvorstandes oder der Vereinsmitarbeiter oder gegen die Verbandsordnungen verstoßen, können nach vorheriger Anhörung vom Vorstand gemaßregelt werden. Folgende Maßnahmen können verhängt werden:

   1. Verweis

   2. angemessene Geldstrafe

   3. zeitlich begrenztes Verbot der Teilnahme am Sportbetrieb und den Veranstaltungen des Vereins.

(2) Weitere Gründe für Maßregelungen sind:

   1. Grobe Verstöße gegen Interessen des Vereins sowie gegen Beschlüsse der Vereinsorgane.

   2. Schwere Schädigung des Ansehens des Vereins.

   3. Unehrenhaftes Verhalten innerhalb und außerhalb des Vereins.

(3) Maßregelungen sind mit Begründung und Angabe von Rechtsmittel auszusprechen. Der Bescheid über die Maßregelung ist dem Mitglied durch eingeschriebenen Brief zuzustellen.

§ 7 Ordnungsgewalt des Vereins und Rechtsmittel

Jedes Mitglied verpflichtet sich, gegebenenfalls einem gegen das Mitglied eingeleiteten Ordnungsverfahren vor dem dafür satzungsrechtlich bestimmten Organ zu unterwerfen. Dies nach Maßgabe beschlossener Vereinsordnungen oder im Hinblick auf Verbandsordnungen und Richtlinien entsprechend § 3. Jedes Mitglied ist verpflichtet, einer Ladung eines Ordnungsorgans Folge zu leisten und vor ihm wahrheitsgemäß auszusagen. Gleiches gilt für Verfahren nach § 5. Sollte es zwischen dem Verein und einem Mitglied zu Streitigkeiten aus dem Mitgliedschaftsverhältnis kommen, ist zunächst eine Klärung mit dem Vorstand herbeizuführen. Gegen eine Entscheidung des Gesamtvorstandes hat das betroffene Mitglied das Recht, die nächste Mitgliederversammlung anzurufen.

Gegen eine Ablehnung der Aufnahme gemäß § 4 Abs. 2, gegen einen Ausschluss gemäß § 5 Abs. 2 sowie gegen eine Maßregelung gemäß § 7 ist Einspruch zulässig. Dieser ist innerhalb von zwei Wochen - vom Zugang des Bescheides gerechnet - beim Vorstand einzureichen. Über den Einspruch nach § 4 (Aufnahme) und § 6 (Maßregelung) entscheidet der Gesamtvorstand. Einsprüche gegen § 5 (Ausschluss) werden von der nächsten Mitgliederversammlung entschieden.

§ 8 Mitgliedsbeiträge

(1) Alle Mitglieder sind verpflichtet, Mitgliedsbeiträge gemäß Beitragsordnung zu entrichten. Über die Beitragsordnung und die Höhe der Beiträge entscheidet die Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit. Über die Zahlungsweise und die Fälligkeit der Beitragszahlung entscheidet der Gesamtvorstand. Die Beitragsordnung kann eine Aufnahmegebühr vorsehen.

(2) Die Beitragshöhe kann nach Mitgliedergruppen bzw. Abteilungen unterschiedlich festgesetzt werden. Die Unterschiede müssen sachlich gerechtfertigt sein.

(3) Der Gesamtvorstand kann in begründeten Einzelfällen Beitragsleistungen und pflichten ganz oder teilweise erlassen oder stunden.

(4) Ehrenmitglieder sind beitragsfrei.

(5) Über die Entrichtung von außerordentlichen Mitgliedsbeiträgen entscheidet die Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit.

§ 9 Stimmrecht, Wählbarkeit und Wahlen

(1) Stimmberechtigt sind alle Mitglieder vom vollendeten 18. Lebensjahr an. Jüngere Mitglieder können an der Mitgliederversammlung und den Abteilungsversammlungen, als Gäste ohne Stimmrecht, jederzeit teilnehmen.

(2) Als Vorstandsmitglieder sind Mitglieder vom vollendeten 18. Lebensjahr an wählbar.

(3) Bei der Wahl des Jugendausschusses haben alle Mitglieder des Vereins vom 12. bis 18. Lebensjahr Stimmrecht. In den Jugendausschuss können Mitglieder vom vollendeten 16. Lebensjahr an gewählt werden.

(4) Das Stimmrecht kann nur persönlich ausgeübt werden.

(5) Nachdem zuvor ein Wahlausschuss den Vorsitzenden bzw. die weiteren Mitglieder des Gesamtvorstandes vorgeschlagen hat, wählt die Mitgliederversammlung den Gesamtvorstand mit einfacher Mehrheit. Auch die Kassenprüferwerden gewählt. Alle Personen bleiben solange im Amt, bis der Nachfolger gewählt ist. Eine Wiederwahl ist zulässig. Vor der Wahl der Vorstandsmitglieder sind die Voraussetzungen des § 12 dieser Satzung zu prüfen.

§ 10 Vereinsorgane

(1) Die Vereinsorgane sind die Mitgliederversammlung und der Vorstand.

(2) Mitarbeiter und Mitglieder von Organen von Unternehmen, die mit dem Verein und anderen Vereinen oder mit diesen verbundenen Unternehmen in wirtschaftlich erheblichem Umfang in vertraglichen Beziehungen im Bereich der Vermarktung, einschließlich des Sponsorings, oder des Spielbetriebs stehen und/oder an ihnen bedeutend beteiligt sind, können nicht Mitglied eines Geschäftsführungs-, Vertretungs- oder Kontrollorgans des Vereins sein. Konzerne und die ihnen angehörigen Unternehmen werden als ein Unternehmen betrachtet. Ebenso dürfen Mitglieder von Geschäftsführungs- oder Kontrollorganen anderer Vereine keine Funktionen in Organen des Delbrücker Sport-Club e.V. übernehmen.

§ 11 Ordentliche und ausserordentliche Mitgliederversammlung

(1) Oberstes Organ des Vereins ist die Mitgliederversammlung. Die Mitgliederversammlung ist insbesondere für folgende Angelegenheiten zuständig:

   1. Entgegennahme der Jahresbereichte

   2. Wahl, Abberufung und Entlastung des Vorstandes.

   3. Wahl der Kassenprüfer

   4. Beschlussfassung über Änderungen der Satzung und über die Vereinsauflösung.

   5. Ernennung von besonders verdienstvollen Mitgliedern zu Ehrenmitgliedern.

   6. weitere Aufgaben, soweit sich diese aus der Satzung oder nach Gesetz ergeben.

(2) Eine ordentliche Mitgliederversammlung (Jahreshauptversammlung) findet möglichst in dem auf das Geschäftsjahresende folgenden Quartal statt. Sie ist vom Vorstand mit einer Frist von zwei Wochen durch schriftliche Einladung einzuberufen.

(3) Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist innerhalb einer Frist von 14 Tagen mit entsprechender Tagesordnung schriftlich einzuberufen, wenn es der Vorstand beschließt oder ein Drittel der stimmberechtigten Mitglieder die Einberufung schriftlich unter Angabe der Gründe verlangt.

(4) Mit der Einberufung der ordentlichen oder außerordentlichen Mitgliederversammlung ist die Tagesordnung mitzuteilen. Die Tagesordnung einer ordentlichen Mitgliederversammlung muss folgende Punkte enthalten:

   1. Entgegennahme der Berichte

   2. Jahresbilanz und Bericht der Kassenprüfer

   3. Entlastung des Vorstandes

   4. Wahlen (soweit erforderlich)

   5. Beschlussfassung über vorliegende Anträge

(5) Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig. Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden mit einfacher Mehrheit gefasst; bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Vorsitzenden den Ausschlag. Satzungsänderungen können nur mit einer Mehrheit von 2/3 Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder beschlossen werden. Hierbei kommt es auf die abgegebenen gültigen Stimmen an. Stimmenthaltungen gelten als ungültige Stimmen.

(6) Über Anträge die nicht in der Tagesordnung verzeichnet sind, kann in der Mitgliederversammlung nur abgestimmt werden, wenn diese Anträge mindestens acht Tage vor der Versammlung schriftlich beim Vorstand des Vereins eingegangen sind. Die Ergänzung ist zu Beginn der Versammlung bekannt zu geben. Dringlichkeitsanträge dürfen nur behandelt werden, wenn die Mitglieder Versammlung mit einer 2/3 Mehrheit beschließt, dass sie als Tagesordnungspunkt aufgenommen werden. Ein Dringlichkeitsantrag auf Satzungsänderung bedarf der Einstimmigkeit.

(7) Alle Abstimmungen und Wahlen erfolgen offen per Handzeichen. Geheime Abstimmungen erfolgen nur, wenn mindestens 10 stimmberechtigte Mitglieder es beantragen.

§ 12 Mitarbeiterkreis

Zum Mitarbeiterkreis gehören:

   1. die Mitglieder des Gesamtvorstandes

   2. die Beisitzer

   3. die Trainer, Übungsleiter und Betreuer

   4. die Haus- und Platzwarte

   5. die Schiedsrichter

   6. die Vertreter in Fachgremien des Sports auf Kreis-, Bezirks- und Landesebene

   7. die Kassenprüfer

§ 13 Vorstand

(1) Der Vorstand gemäß § 26 BGB besteht aus dem 1. und 2. Vorsitzenden. Jedes Vorstandsmitglied ist je einzeln zur Vertretung berechtigt. Die Vertretung des Vereins, speziell das Eingehen von finanziellen Verpflichtungen im Namen des DSC, ist intern beschränkt und in der Finanzordnung geregelt.

(2) Der Gesamtvorstand besteht aus:

   1. dem Vorstand gem. § 26 BGB

   2. dem Geschäftsführer

   3. dem Kassenwart

   4. dem Sport- und Sozialwart

   5. dem Verantwortlichen für die Öffentlichkeitsarbeit

   6. dem Verantwortlichen für das Bauwesen

   7. den Vorsitzenden und dem Geschäftsführer der Jugendabteilung (Jugendausschuss)

Die Vorsitzenden können gleichzeitig eines der in Nr. 2 bis Nr. 7 genannten Ämter bekleiden (Personalunion). Ein jeweils aktuelles Vorstandsorganigramm ist in der Mitgliederversammlung und an geeigneter Stelle zu veröffentlichen.

(3) Der Gesamtvorstand kann zu seiner Unterstützung Beisitzer in beliebiger Anzahl berufen.

(4) Der Gesamtvorstand wird von der Mitgliederversammlung gewählt. Die Amtszeit beträgt zwei Jahre. Wiederwahlen sind zulässig. Der Gesamtvorstand bleibt auch nach Ablauf der Amtszeit so lange im Amt, bis ein neuer Gesamtvorstand gewählt ist. Abwesende können gewählt werden, wenn sie ihre Bereitschaft zur Annahme des Amtes vorher schriftlich erklärt haben.

(5) Der Vorstand ist ermächtigt, für bestimmte Aufgaben Ausschüsse zu berufen.

(6) Die Vorsitzenden und der Geschäftsführer der Jugendabteilung werden in einer gesondert einberufenen Versammlung von der Jugend des Vereins gewählt. Die Wahl der Vorsitzenden und des Jugendgeschäftsführers bedarf der Bestätigung durch die Mitgliederversammlung.

(7) Der Gesamtvorstand leitet den Verein. Seine Sitzungen werden von den Vorsitzenden geleitet. Er tritt zusammen, wenn es das Vereinsinteresse erfordert, oder drei Vorstandsmitglieder es beantragen. Er ist beschlussfähig, wenn die Hälfte der Vorstandsmitglieder anwesend ist. Jedes Mitglied des Gesamtvorstandes hat eine Stimme. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Vorsitzenden den Ausschlag. Bei Ausscheiden eines Vorstandsmitgliedes ist der Gesamtvorstand berechtigt, ein neues Mitglied kommissarisch bis zur nächsten Wahl zu berufen.

(8) Der Vorstand ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig, soweit sie nicht durch die Satzung einem anderen Organ des Vereins übertragen sind. Zu den Aufgaben des Gesamtvorstandes zählen insbesondere:

   1. Vorbereitung und Einberufung der Mitgliederversammlung sowie Aufstellung der Tagesordnung.

   2. Ausführung von Beschlüssen der Mitgliederversammlung.

   3. Vorbereitung eines etwaigen Haushaltsplanes, Buchführung, Erstellung der Jahresberichte, Vorlage und Überwachung der Jahresplanung.

   4. Aufnahme, Ausschluss und Maßregeln von Mitgliedern.

§ 14 Vergütung der Vorstandsmitglieder, Aufwendungsersatz, bezahlte Mitarbeit

(1) Die Vereins- und Organämter werden grundsätzlich ehrenamtlich ausgeübt, soweit nicht diese Satzung etwas anderes bestimmt.

(2) Die Mitgliederversammlung kann bei Bedarf und unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Verhältnisse und der Haushaltslage beschließen, dass Vereins- und Organämter entgeltlich auf der Grundlage eines Dienstvertrages oder gegen Zahlung einer pauschalierten Aufwandsentschädigung ausgeübt werden.

Für die Entscheidung über Vertragsbeginn, Vertragsinhalte und Vertragsende ist der Vorstand nach § 13 Abs. 1 zuständig. Dieser kann bei Bedarf und unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Verhältnisse und der Haushaltslage Aufträge über Tätigkeiten für den Verein gegen eine angemessene Vergütung oder Honorierung an Dritte vergeben.

(3) Zur Erledigung der Geschäftsführungsaufgaben und zur Führung der Geschäftsstelle ist der Vorstand nach § 13 Abs. 1 ermächtigt, im Rahmen der wirtschaftlichen Verhältnisse und der Haushaltslage einen Geschäftsführer und/oder Mitarbeiter für die Verwaltung einzustellen. Im Weiteren ist der Vorstand nach § 13 Abs. 1 ermächtigt, zur Erfüllung der satzungsgemäßen Zwecke Verträge mit Übungsleitern abzuschließen. Das arbeitsrechtliche Direktionsrecht hat der 1. Vorsitzende.

(4) Im Übrigen haben die Mitglieder und Mitarbeiter des Vereins einen Aufwendungsersatzanspruch nach § 670 BGB für solche Aufwendungen, die ihnen durch die Tätigkeit für den Verein entstanden sind. Die Mitglieder und Mitarbeiter haben das Gebot der Sparsamkeit zu beachten. Der Gesamtvorstand kann durch

Beschluss im Rahmen der steuerrechtlichen Möglichkeiten Aufwandspauschalen festsetzen.

(5) Der Anspruch auf Aufwendungsersatz kann nur innerhalb einer Frist von 6 Monaten nach seiner Entstehung geltend gemacht werden. Erstattungen werden nur gewährt, wenn die Aufwendungen mit prüffähigen Belegen und Aufstellungen nachgewiesen werden.

(6) Einzelheiten kann die Finanzordnung regeln.

§ 15 Protokollierung der Beschlüsse

Über die Beschlüsse aller Vereinsorgane sind Protokolle anzufertigen. Die Protokolle sind vom Protokollführer zu unterzeichnen. Das Protokoll einer Mitgliederversammlung wird auf der nachfolgenden Versammlung verlesen und von den Mitgliedern genehmigt. Protokolle von Vorstandssitzungen werden zeitnah allen Vorstandmitgliedern zur Verfügung gestellt.

§ 16 Kassenprüfung

Die von der Mitgliederversammlung gewählten zwei Kassenprüfer überwachen die Kassengeschäfte des Vereins. Die Kassenprüfer dürfen nicht dem Gesamtvorstand angehören. Eine Überprüfung hat mindestens einmal im Jahr zu erfolgen; über das Ergebnis ist in der Mitgliederversammlung zu berichten. Im Falle der Vereinsauflösung bzw. Wegfall des bisherigen Vereinszwecks haben die Kassenprüfer das Amt der Liquidatoren gemäß §§ 48 und 76 BGB zu übernehmen und über die § 17 dieser Satzung festgelegten Abgaben zu wachen.

§ 17 Auflösung des Vereins

(1) Die Auflösung des Vereins kann nur in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung beschlossen werden. Auf der Tagesordnung dieser Versammlung darf nur der Punkt "Auflösung des Vereins" stehen. Die Einberufung einer solchen Mitgliederversammlung darf nur erfolgen, wenn es der Gesamtvorstand mit einer Mehrheit von 3/4 aller seiner Mitglieder beschlossen hat, oder von 2/3 der stimmberechtigten Mitgliedern des Vereins schriftlich gefordert wurde. Die Versammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens 50% der stimmberechtigten Mitglieder anwesend sind.

(2) Die Auflösung kann nur mit einer Mehrheit von 3/4 der erschienenen, stimmberechtigten Mitglieder beschlossen werden. Die Abstimmung ist namentlich vorzunehmen.

(3) Bei der Auflösung des Vereins oder Wegfall des bisherigen Zweck gemäß § 2 dieser Satzung fällt das Vermögen des Vereins an die Stadt Delbrück, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke innerhalb der Stadt zu verwenden hat, und zwar in erster Linie im Sinne von § 2 dieser Satzung.

§ 18 Annahme und Inkraftsetzung

 

Die vorstehende Satzung §§ 1 bis 18 wurde am 03.10.2010 durch die ordentliche Mitgliederversammlung angenommen und tritt mit Wirkung vom gleichen Tage